Mikrodermabrasion

Bei vielen oberflächlichen Hautveränderungen besteht der Wunsch nach einer Verbesserung des Erscheinungsbildes. Falls eine geringe Abschleiftiefe ausreicht, empfiehlt sich die Mikrodermabrasion.

Nach Entfettung der Haut wird die Mikrodermabrasion durchgeführt. Dabei wird die Haut über einen stiftähnlichen Applikator mit Mikrokristallen bestrichen und damit ganz oberflächliche Hautschichten abgetragen. Anschließend werden mit einem Ultraschallkopf tiefenwirksame Substanzen eingeschleust. Zuletzt wird eine Abschlussmaske aufgetragen, um die unmittelbar nach der Behandlung häufig vorhandene Rötung abklingen zu lassen. Die Gesamtdauer der Behandlung liegt bei etwa 45 Minuten.

Die Mikrodermabrasion eignet sich neben ästhetisch.kosmetischen Aspekten zum Beispiel auch bei der Therapie der Akne vulgaris als Ergänzung zur Salbentherapie. Auch verschiedene altersbedingte Störungen der Hauttextur können effektiv therapiert werden. Durch die gute Steuerbarkeit der Methode kann der gewünschte Therapieeffekt eingestellt werden. Die Kombinationsmöglichkeit mit ergänzenden Methoden wie LHA- oder anderen Peelings etc. führen zu einer Erweiterung der Einsatzmöglichkeiten.